Mitteldeutsche Zeitung vom 24.11.2018

Vereinsmitglied Frank Böttger

... sponsert einen Baum und pflanzt ihn auch gleich noch selbst fachgerecht ein. Nach dieser Aktion am 03.11.2018 konnte noch der Sanierungsstand unserer Ladegast-Orgel begutachtet werden.

Zum 200. Geburtstag
von Friedrich Ladegast

Gut gelungen sind die Veranstaltungen in Weißenfels und Merseburg zu Ehren Friedrich Ladegasts! Ebenso das Benefizkonzert in Wengelsdorf mit Katharina Dargel und Michael Schönheit.
Ich bedanke mich bei allen Vereinsmitgliedern und Mitwirkenden für die Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt den Oberbürgermeistern von Weißenfels und Merseburg.

Gisela Bevier

Das Ladegast-Museum
in St. Laurentius zu Weißenfels

Friedrich Ladegast (1818 – 1905) gehört zu den großen Repräsentanten romantischer Orgelbaukunst im 19. Jahrhundert. Neben Heinrich Schütz und Novalis ist der weltberühmte Orgelbauer der dritte Große in der glanzvollen Kulturgeschichte der Stadt Weißenfels. In Ladegasts dort 1847 gegründeter Werkstatt entstanden in sechs Jahrzehnten rund 200 Instrumente, deren ausgezeichnete Fertigungsqualität und Klangschönheit Komponisten wie Franz Liszt, Julius Reubke und Max Reger begeisterten. Neben Wilhelm Sauer und Eberhard Friedrich Walcker gilt Ladegast als Schöpfer der Monumentalorgel deutsch-romantischer Prägung im 19. Jahrhundert.

Von seinen heute noch erhaltenen Orgeln stehen die meisten und bedeutendsten im Kerngebiet seiner Tätigkeit: im Süden des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Weißenfels und Umgebung sind zahlreiche schöne Orgeln des Meisters im Originalzustand erhalten geblieben. Das 2010 in der Laurentiuskirche eingerichtete Ladegast-Museum will das Andenken des Meisters in der Stadt seines Wirkens lebendig erhalten und das Verständnis für Orgelbaukunst und -musik der romantischen Epoche vertiefen helfen.